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Das Landgericht Lüneburg.

Das Landgericht Lüneburg. © Philipp Schulze/Archiv

Prozesse

Verfahren gegen Ex-Oberstaatsanwalt fortgesetzt

Der Prozess gegen einen ehemaligen Oberstaatsanwalt aus Verden ist am Montag am Landgericht Lüneburg fortgesetzt worden. Der 59-Jährige soll von einem Übersetzer ein Darlehen erhalten haben, weil dieser von dem Juristen umfangreich mit Aufträgen bedacht worden sei.

Lüneburg. Ein Verfahren wegen des Vorwurfs der Weitergabe von Dienstgeheimnissen war Anfang April überraschend eingestellt worden. Zunächst war unsicher, ab es noch am Montag zu den Plädoyers und zum Urteil kommen wird. Das Gericht will gegen Mittag darüber entscheiden. Zuvor wurde ein psychiatrischer Gutachter angehört.

Die Annahme eines zinslosen Darlehens von 6000 Euro habe keinen dienstlichen Bezug gehabt, hatte der Verteidiger des Juristen zum Vorwurf der Vorteilsannahme erklärt. Er habe sich nichts dabei gedacht, sagte der Angeklagte. Der Dolmetscher sei ihm seit Jahren bekannt gewesen und habe besonders zuverlässig gearbeitet. Die Anklage hatte den 59-Jährigen zunächst auch beschuldigt, als Oberstaatsanwalt in Verden dem "Weser-Kurier" Informationen über eine Besprechung mit Polizisten weitergegeben zu haben.

dpa


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