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Verdi schlägt erstes Tarifangebot für Groß- und Außenhandel aus

In den Tarifverhandlungen für die rund 110 000 Menschen in Niedersachsens Groß- und Außenhandel hat die Gewerkschaft ein erstes Arbeitgeberangebot als indiskutabel zurückgewiesen.

Hannover. Die Offerte würde "im besten Fall die steigendenden Preise ausgleichen", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Sabine Gatz am Dienstag in Hannover.

Demnach bieten die Arbeitgeber 2,0 Prozent Lohnplus in 2015 und mit einer zweiten Stufe weitere 1,5 Prozent für 2016. Die Laufzeit soll 24 Monate betragen. Verdi will pauschal alle Monatslöhne um 140 Euro erhöhen und die Ausbildungsvergütungen um 75 Euro. Gatz sagte auf Anfrage, Warnstreiks in den nächsten Wochen seien "wahrscheinlich".

Die Gewerkschaft spricht von steigenden Gewinnen in der Branche und fordert Teilhabe. Die Verbraucherpreise zogen in den vergangenen Monaten nur minimal an und waren im Januar sogar rückläufig. Verdi zufolge wollen die Arbeitgeber die Samstags-Arbeitszeiten ausweiten, stellen diesem Plan aber keine anständigen Lohnerhöhungen gegenüber.

Der Außenhandel bezeichnet den Güterverkehr über Landesgrenzen hinweg. Beim Großhandel kaufen die Einzelhändler ein, aber auch große Abnehmer wie Hotels, Kliniken, Altenheime oder andere Firmen.

dpa


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