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Niedersachsen Vater erstochen: Mordprozess in Verden hat begonnen
Nachrichten Niedersachsen Vater erstochen: Mordprozess in Verden hat begonnen
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12:22 03.01.2018
Angeklagter steht im Sitzungssaal des Landgerichtes in Verden.  Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv
Verden

Das Motiv der Tat sei noch völlig unklar. "Er hat letztlich den getötet, den er auch geliebt hat. Das was dahinter steht, muss man aufklären." Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters sagte der Angeklagte, er sei bereit mit der psychiatrische Sachverständigen zu reden.

Laut Anklage soll der junge Deutsche am Vatertag Ende Mai ins elterliche Schlafzimmer in Osterholz-Scharmbeck gegangen sein und seinem dort schlafenden Vater ein Messer in den Hals gerammt haben. Als der blutende Vater sich aufrichtete, soll der Angeklagte weiter auf den Mann eingestochen haben. Der 58-Jährige starb am Tatort. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen vor.

Die Verteidigung sagte zu Beginn des Prozesses, dass es an der Täterschaft keine Zweifel gebe. Ob sich der Angeklagte selbst zur Tat äußern wird, war zunächst unklar.

dpa

Wegen der Schüsse auf ein zwölfjähriges Mädchen in der Silvesternacht in Salzgitter sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Salzgitter habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig Haftbefehl gegen den 68-Jährigen erlassen, sagte am Mittwoch der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sascha Rüegg.

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Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat einen 57 Jahre alten Türken wegen Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK angeklagt. Dem Mann wird vorgeworfen, von März 2014 bis Ende Juni 2015 für die Terrororganisation in der Region Salzgitter in leitender Funktion tätig gewesen zu sein, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat Angriffe auf Polizisten, Rettungskräfte und Feuerwehrleute wie in der Silvesternacht als eine Art von Verrohung verurteilt.

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