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Am VW Werk in Wolfsburg hängt das VW Logo und ein Transparent.

Am VW Werk in Wolfsburg hängt das VW Logo und ein Transparent. © Peter Steffen/ Archiv

Auto

VW will Zukunftspakt in Tarifvertrag regeln

Der kriselnde Volkswagen-Konzern will seinen Zukunftspakt für die grundlegende Neuaufstellung der renditeschwachen Kernmarke bis Ende Oktober über einen neuen Tarifvertrag regeln.

Wolfsburg. Das kündigte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh am Mittwoch bei einer Betriebsversammlung im Stammwerk in Wolfsburg an. Damit ist erstmals klar, dass die Regelung eine Rechtssicherheit mit tarifvertraglichem Status haben soll. Einen Sanierungstarifvertrag gab es zuletzt 2006.

Mit ihm erhielten die Mitarbeiter im Gegenzug für Einbußen mehr Jobsicherheit. Beim anstehenden Zukunftspakt geht es dagegen diesmal nicht um Einschnitte beim Einkommen oder um Mehrarbeit, allerdings durchaus auch um Hebel für eine Reduzierung der Belegschaftsgröße.

Osterloh sagte laut einer Mitteilung: "Die Jobs der Stammbelegschaft bleiben sicher. In den nächsten vier bis sechs Wochen werden wir auf die Zielgerade kommen, um einen Zukunftstarifvertrag mit Volkswagen zu schließen." Die Versammlung in Wolfsburg war nicht öffentlich.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen kündigte das VW-Management zudem an, bis 2020 allein in der Kernmarke 20 neue Elektrofahrzeuge an den Start zu bringen. Zwei Modelle davon sollen an das VW-Fertigungsdrehkreuz Wolfsburg, Zwickau und Emden gehen. Details zu den Modellkategorien wurden nicht bekannt. Klar ist damit aber, dass von der E-Offensive auch deutsche Werke profitieren.

dpa


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