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Der Zuliefererstreit bei VW ist vorbei.

Der Zuliefererstreit bei VW ist vorbei. © Sebastian Gollnow/Archiv

Auto

VW rechnet für Montag wieder mit regulärer Werksauslastung

Das hat die Autoindustrie noch nicht erlebt. VW und zwei Zulieferer liefern sich tagelang eine Machtprobe, die Produktion ruht teilweise, Tausende Arbeiter müssen in Kurzarbeit. Nun ist der Streit vorbei. Worum es ging, bleibt offen, ebenso wie die Einigung aussieht.

Wolfsburg. Nach dem beigelegten Streit mit zwei Zulieferern über fehlende Bauteile steuert der Autobauer Volkswagen wieder zurück zur Normalität. Die Produktion dürfte schon am kommenden Montag wieder regulär laufen, hieß es am Mittwoch aus dem Unternehmen.

Fehlende Getriebe-Gussteile und Sitzbezüge hatten den Takt in den Fabriken durcheinandergewirbelt bis hin zu Produktionsstopps und Kurzarbeit. In Emden, Wolfsburg, Zwickau, Kassel, Salzgitter und Braunschweig konnten 27 700 Menschen nicht so arbeiten wie geplant.

Nach dem Durchbruch bei den Verhandlungen am Dienstagmorgen zeichnet sich nun allmählich die Wende ab. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind die ärgsten Folgen für das Getriebe-Werk in Kassel bereits ausgeräumt. Bis zu der Einigung mit den Zulieferern hatte es noch am Dienstag so ausgesehen, dass die Produktion der betroffenen Getriebe für den Golf in Kassel diesen Donnerstag ganz zum Erliegen kommt. Dieser Produktionsstopp drohe nun nicht mehr.

dpa


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