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VW kippt neuerdings Murmeln in Materialtests - und spart damit

Das Prinzip kennt man aus Cocktails: Je mehr Eis im Glas ist, desto weniger Flüssigkeit geht noch hinein. Dieses Verdrängungsprinzip macht sich VW nun bei Tests zunutze: Teile, die im Auto auf aggressive Flüssigkeiten wie Kraftstoff und Öl treffen, prüft der Autobauer vor dem Serieneinsatz auf Beständigkeit.

Wolfsburg. Dazu gehören etwa Tankentlüftungen oder Pumpen. Die Testflüssigkeiten sind teuer im Einkauf und bei der Entsorgung. Werkstofftechniker Lars Fölster (42) kam daher auf die Idee, abwaschbare Industrieglaskugeln mit in die Testbehälter zu legen. Ergebnis: 25 Prozent Ersparnis beim Flüssigkeitsverbrauch und der späteren Entsorgung. 8000 Euro spare VW damit pro Jahr, teilte der Autobauer am Donnerstag mit.

Fölster hatte seinen Geistesblitz übrigens in einem Restaurant - wenn auch nicht vor einem Cocktailglas. "Vor uns stand als Tischdekoration eine Blume, deren Vase zur Hälfte mit bunten Glasperlen gefüllt war - da hat's bei mir "klick" gemacht", sagt der dreifache Familienvater.

dpa


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