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Seit September befindet sich VW in größter Krise der Unternehmensgeschichte.

Seit September befindet sich VW in größter Krise der Unternehmensgeschichte. © J. Stratenschulte

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VW-Präsidium startet Sitzung in Wolfsburg - Aufsichtsrat am Mittag

Zur Aufarbeitung des Abgas-Skandals ist am Montag auf dem VW-Werksgelände in Wolfsburg erneut das Präsidium des Aufsichtsrates zu einer Sitzung zusammen gekommen.

Wolfsburg. Das sechsköpfige Gremium will bei der Zusammenkunft nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur unter anderem über die jüngst von Betriebsratschef Bernd Osterloh geäußerte Kritik am Konzernvorstand beraten. Darüber hinaus dürften weitere Personalfragen sowie die neusten Erkenntnisse der internen Ermittlungen eine Rolle bei den Beratungen hinter verschlossenen Türen spielen.

Im Anschluss an die Sitzung des Präsidiums steht für 11.00 Uhr eine Sitzung des Aufsichtsrates auf der Tagesordnung. Auch dabei wird es um Konsequenzen der weltweiten Manipulationen an Dieselfahrzeugen gehen. Zusätzliche Sorgen bereiten den VW-Kontrolleuren auch die jüngst bekanntgewordenen Unregelmäßigkeiten bei CO2-Werten von Diesel- und Benzinfahrzeugen. Durch unerlaubte Maßnahmen soll bei Tests der Ausstoß des klimaschädlichen CO2 nach unten korrigiert worden sein.

Seit September befindet sich Europas größter Autobauer in der größten Krise der Unternehmensgeschichte. Den Wolfsburgern drohen Milliardenkosten und strafrechtliche Ermittlungen. Am Sonntagabend hatte in Wolfsburg bereits der zur Aufarbeitung des Skandals einberufene Sonderausschuss getagt. Auch die Ergebnisse dieser Beratungen soll dem Vernehmen nach am Montag zur Sprache kommen.

dpa


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