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Eckhard Scholz, Vorstand Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Eckhard Scholz, Vorstand Volkswagen Nutzfahrzeuge. © Julian Stratenschulte/Archiv

Auto

VW-Nutzfahrzeug-Chef sieht Karten neu gemischt

Die leichten Nutzfahrzeuge im VW-Konzern fiebern nach Jahren der Vorarbeit ihrem Alleingang im wichtigen Segment der Großtransporter entgegen. "Jetzt werden die Karten an dieser Stelle neu gemischt", sagte der Chef der Konzerntochter VW-Nutzfahrzeuge (VWN), Eckhard Scholz, bei der Branchenmesse IAA in Hannover.

Hannover. Bisher ließ VWN den Großtransporter Crafter von Daimler in Auftragsfertigung bauen - das alte Modell ist fast identisch mit dem Mercedes-Sprinter.

Für den Alleingang beim Nachfolgemodell ohne den Konkurrenten zog VWN in Polen ein eigenes Werk hoch, nun steht dort der ersehnte Hochlauf an. Neben dem Kastenwagen Caddy, dem Bulli-Nachfolger Transporter und dem Pick-up Amarok erschließt sich VWN damit ein weiteres Segment in Eigenregie. "Wir kommen jetzt mit unserem vierten Standbein", sagte Scholz und hob die Großtransporter als Gewinnbringer hervor, denn es gehe dabei um "das profitabelste leichte Nutzfahrzeugsegment".

"So gut die Kooperation einerseits war, die wir hatten", sagte der Manager mit Blick auf Daimler, "sie hat uns im Grunde genommen auch ein Stück weit von den eigentlichen Marktpotenzialen abgeschnitten."

dpa


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