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Ein großes VW Logo am Volkswagen Werk in Wolfsburg.

Ein großes VW Logo am Volkswagen Werk in Wolfsburg. © Julian Stratenschulte/Archiv

Auto

VW-Markenchef nach Streit mit Betriebsrat selbstkritisch

Volkswagen-Markenchef Herbert Diess gibt sich nach dem Streit mit der Arbeitnehmervertretung über Reformen im Konzern selbstkritisch. Das Veränderungstempo bei VW führe "zu einer hohen Nervosität in der Arbeitnehmerschaft, zu einer hohen Belastung in der Arbeitnehmerschaft", sagte der Manager am Sonntag vor dem Beginn der Automesse in Peking.

Peking/Wolfsburg. Einige Vorwürfe der Arbeitnehmerseite seien "auch sicher eine berechtigte Kritik", räumte Diess ein. Er wolle künftig mehr nach innen kommunizieren: "Wir tun schon viel, aber man kann immer noch mehr tun."

Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte kürzlich ein "gravierendes Vertrauensproblem" beklagt und den Markenvorstand um dessen Chef Diess heftig kritisiert. Dem mangele es wiederholt an Verlässlichkeit.

Ein von Diess maßgeblich entworfener Zwölf-Punkte-Plan für mehr Effizienz im Konzern, an dem sich der Streit unter anderem entzündet hatte, werde nun auch bei den anstehenden Gesprächen über die Standortsicherung in Deutschland weiter verhandelt. "Das wird sicher eine große Rolle spielen", sagte Diess. Dass VW effizienter werden müsse, sei zwischen Konzern und Betriebsrat unumstritten. "Ich glaube, das wird schon geteilt", sagte Diess.

dpa


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