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Neuwagen des VW-Konzerns stehen neben einem VW-Werk.

Neuwagen des VW-Konzerns stehen neben einem VW-Werk. © Ingo Wagner/Archiv

Auto

VW-Konzern muss für Abgaskrise weiteren Finanzpuffer bilden

Der Volkswagen-Konzern hat erneut Sonderbelastungen verbucht und noch einmal mehr Geld für die Bewältigung der Diesel-Krise zur Seite gelegt. Insgesamt fielen im dritten Quartal rund 400 Millionen Euro an "Vorsorgen im Zusammenhang mit der Dieselthematik" an, wie das Unternehmen am Donnerstag in Wolfsburg mitteilte.

Wolfsburg. Details zu den genauen Posten des Finanzpuffers gab Europas größter Autobauer zunächst nicht bekannt. Die Rückstellungen summieren sich damit auf nunmehr 18,2 Milliarden Euro.

VW-Konzernfinanzvorstand Frank Witter sagte: "Trotz der großen Herausforderungen und der Belastungen durch die Dieselthematik bleibt der Volkswagen-Konzern finanziell weiter solide aufgestellt." Vorstandschef Matthias Müller betonte: "Der Konzern ist voll handlungsfähig - trotz aller aktuellen Belastungen."

Lässt man die Kosten der Abgaskrise außen vor und betrachtet den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ohne Sondereinflüsse, sieht es gut aus für die Wolfsburger. Das Ebit aus den ersten neun Monaten des laufenden Jahres erhöhte sich im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um fast 11 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz war per September mit 160 Milliarden Euro konstant.

dpa


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