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Der Volkswagen-Konzern kassiert seine Verkaufsprognose für 2015.

Der Volkswagen-Konzern kassiert seine Verkaufsprognose für 2015. © Julian Stratenschulte/Archiv

Auto

VW-Konzern kommt bei Gewinnkraft für Pkw-Kernmarke voran

Europas größter Autobauer Volkswagen bekommt die Renditeschwäche seiner Pkw-Kernmarke zusehends in den Griff. Die Gewinnkraft der Hausmarke um Golf und Passat verbesserte sich binnen eines Jahres um 0,6 Punkte auf 2,7 Prozent.

Wolfsburg. Die Kennziffer bedeutet, dass inzwischen von 100 umgesetzten Euro vor Zinsen und Steuern 2,70 Euro übrig bleiben. Im ersten Quartal 2015 hatte die Gewinnkraft der Kernmarke noch bei 2,0 Prozent gelegen und ein Jahr zuvor nur bei 1,8 Prozent. Seit vergangenem Sommer läuft für VW-Pkw ein Sparprogramm.

Noch ist der Weg weit: Bis 2018 soll VW-Pkw die Gewinnkraft mehr als verdoppeln auf über 6 Prozent. Der wichtige Markt China ist in diesem Ziel der Kernmarke nur am Rande über Zulieferungen berücksichtigt, da VW das Geschäft dort mit Partnern betreibt und getrennt bilanziert.

Welche Summen das milliardenschwere Sparprogramm schon lieferte, sagt die am Mittwoch vorgelegte Bilanz nicht. Für das erste Quartal hatte Finanzchef Hans Dieter Pötsch von einer Entlastung "im niedrigen dreistelligen Millionenbereich" gesprochen. Der Gewinn der Kernmarke kann sich im Halbjahresvergleich jedenfalls sehen lassen: Er stieg vor Zinsen und Steuern um 41 Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro.

Neben dem Sparprogramm gibt es noch viele weitere Einflüsse. Etwa der stets schwankende Verkaufsmix aus neuen und älteren Modellen, deren Gewinnkraft zudem zwischen dem Massen- und Premiumsegment variiert.

dpa


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