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Niedersachsen "Zukunftspakt": VW-Kernmarke spart zwei Milliarden Euro ein
Nachrichten Niedersachsen "Zukunftspakt": VW-Kernmarke spart zwei Milliarden Euro ein
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10:22 14.03.2018
Ein Mitarbeiter von Volkswagen arbeitet am VW Golf. Quelle: Monika Skolimowska/Archiv
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Wolfsburg

Zum "Zukunftspakt" gehört auch der Abbau von bis zu 30 000 Stellen, 23 000 davon in Deutschland. Im Gegenzug sollten rund 9000 Stellen in Zukunftsfeldern wie der Software-Entwicklung entstehen.

Im laufenden Jahr will VW die Ertragskraft erneut deutlich steigern. Die operative Rendite - also der Anteil des Ergebnisses im laufenden Geschäft am Umsatz - solle zwischen 4 und 5 Prozent liegen. Im vergangenen Jahr stieg die Marge mit einem Ergebnis von 3,3 Milliarden Euro vor Sondereinflüssen vor allem wegen der Kosten der Abgasaffäre von 1,8 auf 4,1 Prozent. Allerdings sind die Werte nicht direkt vergleichbar, weil VW mehrere Importgesellschaften nicht mehr zur Marke zählt. Der Umsatz soll 2018 um zehn Prozent steigen - im vergangenen Jahr lag er bei 80 Milliarden Euro.

Bis 2020 peilt die Marke mit dem VW-Emblem ebenfalls eine Ertragskraft zwischen 4 und 5 Prozent an. Die Produktivität der deutschen Standorte soll im laufenden Jahr um 7,5 Prozent steigen. Allerdings warnte VW vor spürbaren Belastungen - etwa wegen der Umstellung auf die neue Verbrauchsnorm WLTP oder bei der Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes.

dpa

Höhere Rohstoffkosten haben im vergangenen Jahr die Profitabilität des Aromen- und Duftstoffherstellers Symrise belastet. Die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag 2017 mit 21 Prozent einen halben Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Mittwoch in Holzminden mitteilte.

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Die Betriebsräte von Marinewerften und ihren Zulieferern beraten am Mittwoch in Hamburg über die aktuelle Lage ihrer Branche. Im Mittelpunkt des Treffens steht die Unsicherheit über ein Milliardenprojekt und die Haltung der neuen Bundesregierung zur Werftenpolitik.

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