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Hans Dieter Pötsch.

Hans Dieter Pötsch. © Sebastian Gollnow

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VW-Chefkontrolleur verteidigt Vorstandsvergütungen

VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch hat die umstrittenen millionenschweren Einkommen der Konzernvorstände verteidigt. Schon die Milliardenverluste der Diesel-Krise hätten die vom Erfolg abhängigen Vergütungsbestandteile deutlich reduziert, zudem hätten die Vorstände auf freiwilliger Basis bei der variablen Vergütung Verzicht geübt.

Hannover/Wolfsburg. "In Summe aller Maßnahmen ergibt sich für ein im Jahr 2015 ganzjährig bestelltes Vorstandsmitglied ein im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent reduzierter Auszahlungsbetrag", sagte Pötsch am Mittwoch in Hannover bei der VW-Hauptversammlung.

Die Millionen-Vergütungen der Vorstände hatten im Frühling für einen wochenlangen Streit im VW-Aufsichtsrat gesorgt. Die VW-Kontrolleure auf Seiten der Arbeitnehmer und des Großaktionärs Niedersachsen hatten sich weit größere Einbußen gewünscht. Für Unmut sorgte unter anderem, dass der Verzicht auf 30 Prozent der variablen Vergütung in drei Jahren doch noch zur Auszahlung kommt, wenn der Aktienkurs bis dahin nur um 25 Prozent über dem zuletzt eingebrochenen Niveau liegt. Steigt er höher, wird mehr ausgezahlt und der Verzicht erweist sich über das Hintertürchen sogar als Geldanlage.

Pötsch bekräftigte jedoch auch, dass die Vorstandsvergütung derzeit auf dem Prüfstand stehe. Das ist schon bekannt, unbekannt sind jedoch noch die Details zu den möglichen Veränderungen des Systems.

dpa


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