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Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG.

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. © Julian Stratenschulte/Archiv

Auto

VW-Chef: Verträge nach Zulieferer-Streit "genau anschauen"

Der heftige Streit mit dem langjährigen Zulieferer Prevent dürfte nach Einschätzung von VW-Konzernchef Matthias Müller auch nach der Beilegung Konsequenzen für die Einkaufspraxis haben.

Hamburg. Zwar gebe es keinen Anlass, nun für alle möglichen Teile eine Mehr-Quellen-Strategie beim größten europäischen Autobauer zu prüfen, sagte Müller am Montagabend im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. "Aber wir werden uns genau unsere Einkaufsverträge anschauen und sehen, wie wir das optimieren."

Mit den zur Prevent-Gruppe gehörenden Unternehmen ES Automobilguss (Getriebeteile) und Car Trim (Sitzbezüge) habe es vor dem vorige Woche beendeten Konflikt über Jahre gute Beziehungen gegeben. "Ich glaube, das war alles wohlüberlegt", meinte der oberste VW-Manager.

Wenn man allein aufseiten von Volkswagen eine riskante Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten beklage, "dann machen wir es uns alle zu leicht", betonte Müller. Auch im sogenannten single sourcing, bei dem nur ein zentraler Zulieferer Geschäftspartner eines Konzerns ist, müsse jede Entwicklung im Einzelfall betrachtet werden. Ein Lieferstopp von ES und Car Trim wegen angeblich grundlos stornierter Verträge durch VW hatte in der vergangenen Woche zu empfindlichen Produktionsausfällen geführt - vor allem beim VW Golf in Wolfsburg.

dpa


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