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Am Freitag treffen sich in Auschwitz VW-Azubis mit dem Pabst.

Am Freitag treffen sich in Auschwitz VW-Azubis mit dem Pabst. © Jens Wolf/Archiv

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VW-Azubis beten mit dem Papst in Auschwitz für Frieden

Vier VW-Auszubildende werden mit dem Papst in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz für Toleranz, Respekt, Gerechtigkeit und Frieden beten. Adriana Gilbo und Johannes Meyer (beide 22, beide Standort Wolfsburg), sowie Eylem Ay (18, Hannover) und Inan Itilli (22, Salzgitter) werden an diesem Freitag (29.) in dem ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager sein.

Wolfsburg/Auschwitz. Das teilte VW am Dienstag mit. Europas größter Autobauer ist lange engagiert im Auschwitz-Gedenken. Das Unternehmen hat seine Wurzeln im NS-Regime.

Die vier Azubis werden mit Papst Franziskus, Auschwitz-Überlebenden und einer internationalen Delegation der Opfer gedenken. Auschwitz (polnisch: Oświęcim) war ein Nazi-deutsches KZ auf polnischem Boden. Es steht als ein Symbol für den millionenfachen Mord an den Juden, aber auch an anderen Minderheiten wie etwa den Sinti und Roma. Auschwitz ist Tatort, Gedenkstätte und Friedhof.

Die Nazis töteten dort etwa 1,5 Millionen Menschen. Am 27. Januar 1945 befreite die sowjetische Rote Armee die wenigen Überlebenden.

Die katholische Kirche feiert derzeit in Krakau den Weltjugendtag WJT. Auschwitz liegt nicht weit von Krakau. KZ-Überlebende von dort schrieben den WJT-Teilnehmern: "Ihr werdet einen der traurigsten Orte der Welt sehen. (...) Auch wir als Häftlinge waren junge Menschen in Eurem Alter. Wir liebten das Leben und unsere Familien. Aus Auschwitz und den Feldern der Asche, die Ihr besuchen werdet, sind die allermeisten von uns alleine zurückgekehrt."

dpa


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