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VW-Aufsichtsrat spricht über Aufklärung zu Diesel-Affäre

Die Kontrolleure des VW-Konzerns kommen heute in Wolfsburg zu einer Aufsichtsratssitzung zusammen. Auf der Tagesordnung der regulären Sitzung nach der Sommerpause stehen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur diverse Punkte.

Wolfsburg. Unter anderem erhalten die Aufseher auch einen neuen Informationsstand zum Diesel-Skandal und zur Abarbeitung des dazugehörigen Rückrufes.

Jüngst hatten Medienberichte zu neuen Vorwürfen gegen die VW-Tochter Audi für Wirbel gesorgt. Audi-Vorstand Stefan Knirsch soll demnach von internen Untersuchungen belastet sein und vor dem Aus stehen.

Über die Wurzeln der illegalen Motor-Software bei der Konzerntochter hatten die dpa und das "Handelsblatt" schon im April berichtet. Wie die dpa zudem Ende Juli erfuhr, sind die Wechsel von Führungskräften zwischen Audi und VW im vergangenen Jahrzehnt schon seit Monaten Schwerpunkte der internen Ermittlungen zur Abgas-Affäre. Kern der Frage sei dabei, wann und wie eine Software mit Ursprung bei Audi ihren Weg zu VW-Pkw fand und dort als illegale Weiterentwicklung von 2006 an millionenfach in Dieselwagen weltweit landen sollte.

Neben dem Diesel-Thema stehen viele weitere Punkte auf der Agenda des Aufsichtsrates: Berichte zur Lage, Finanzen, Marken, Initiativen und Strategien etwa. Die nächste Aufsichtsratsitzung ist für November geplant, dann will Europas größter Autobauer den neuen Etat regeln.

dpa


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