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Niedersachsen VW-Aufsichtsrat Althusmann: Tierversuche nicht vertuschen
Nachrichten Niedersachsen VW-Aufsichtsrat Althusmann: Tierversuche nicht vertuschen
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10:42 29.01.2018
Bernd Althusmann (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
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Hannover/Berlin

"Hier darf es kein Vertuschen oder Verharmlosen geben. Ich rate dringend dazu, hier alles auf den Tisch zu legen." Es seien ethische Grenzen überschritten worden, was weder entschuldbar noch nachvollziehbar sei. Solche Versuche seien "dumm und töricht", den Diesel-Skandal womöglich verharmlosen zu wollen, sei dreist.

Volkswagen hatte sich am Wochenende für die Versuche in den USA entschuldigt, bei denen Affen gezielt Schadstoffen ausgesetzt worden waren. Diese Tests waren Teil einer Studie, die beweisen sollte, dass die Diesel-Schadstoffbelastung dank moderner Abgasreinigung erheblich abgenommen hat. Deshalb hatte die EUGT ("Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor") - eine von VW, Daimler und BMW finanzierte Lobby-Initiative - sie beim US-amerikanischen Lovelace Respiratory Research Institute in Auftrag gegeben. Federführend war laut Studienleiter dabei VW.

Das Land Niedersachsen ist VW-Großaktionär. Es hatte schon am Samstag mitgeteilt, seine Vertreter im Kontrollgremium verlangten eine vollständige Aufklärung der Geschehnisse von 2014, von denen sie aus den Medien erfahren hätten. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will um 10.30 Uhr zu den Berichten über die Versuche Stellung nehmen.

dpa

Googeln, einkaufen, Flüge buchen: Fast alle Menschen in Niedersachsen nutzen das Internet für private Zwecke. Im vergangenen Jahr waren 90,3 Prozent der niedersächsischen Bevölkerung ab zehn Jahren im Internet unterwegs, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Montag mitteilte.

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Der weltgrößte Tourismuskonzern Tui will weitere Flugzeuge ordern. Zudem plant das Unternehmen, Geld in neue Kreuzfahrtschiffe und Hotels zu investieren. "Wir haben 70 737-Max-Flugzeuge fest bestellt.

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Angebliche Schadstoffversuche mit Menschen haben nach Angaben des zuständigen Institutsleiters Thomas Kraus von der Universität Aachen keinerlei Verbindung mit dem Abgasskandal.

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