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Niedersachsen Nach Tests mit Affen: VW lässt Forschung von Experten prüfen
Nachrichten Niedersachsen Nach Tests mit Affen: VW lässt Forschung von Experten prüfen
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14:19 11.03.2018
Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv
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Wolfsburg

Das Thema beschäftigte auch den Aufsichtsrat.

Allein in Deutschland gebe es 1290 Kooperationen mit mehr als 100 Hochschulen und über 60 Forschungsinstituten. Volkswagen erklärte, sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst zu sein - man distanziere sich von allen Formen der Tierquälerei.

Die Autoindustrie hatte Wissenschaftler eingespannt, die mit der Lobbyorganisation EUGT Gesundheitsgefahren von Dieselabgasen verharmlost haben sollen. Dabei waren auch Affen mehreren Tests ausgesetzt. Darüber hinaus förderte die Initiative eine Studie der Universität Aachen zur Stickstoffdioxid-Belastung am Arbeitsplatz - Probanden waren hier 25 Menschen. BMW, Daimler, VW und Bosch hatten die EUGT gemeinsam gegründet, Bosch war 2013 ausgestiegen.

Nach dem Bekanntwerden der Experimente hatte Volkswagen seinen Cheflobbyisten Thomas Steg auf dessen eigenen Wunsch hin beurlaubt. Dies gelte bis zum Abschluss der Untersuchungen, hieß es. Der Vorstand habe auch einen Verhaltenskatalog für die Mitarbeiter auf den Weg gebracht. Schon unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Affen-Studie sei die interne Revision beauftragt worden, den Sachverhalt rund um die EUGT zu untersuchen. Dies dauere noch an.

dpa

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11.03.2018
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