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Marihuana-Plantage in Lüneburg.

Marihuana-Plantage in Lüneburg. © Philipp Schulze/Archiv

Kriminalität

Urteil im Prozess um Lüneburger Drogenplantage steht bevor

Im Prozess um eine gewaltige Marihuana-Plantage in Lüneburg haben die Verteidiger ihre Plädoyers gehalten. Bei einem großen Teil der erhobenen Vorwürfe habe sich die Staatsanwaltschaft ausschließlich auf die Angaben eines der Angeklagten gestützt, erklärten die Anwälte am Donnerstag vor dem Landgericht.

Lüneburg. Einer der beiden, ein 54 Jahre alte Hamburger, hatte nach seiner Festnahme umfassend ausgesagt, das Geständnis aber am Montag widerrufen lassen. Sein Verteidiger plädierte auf höchstens vier Jahre Haft. Der 34-jährige mutmaßliche Komplize hatte nur einen kleinen Teil der Vorwürfe eingeräumt. Sein Anwalt forderte eine Bewährungsstrafe.

Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen am Montag hohe Gefängnisstrafen gefordert. Sie plädierte auf zwölfeinhalb Jahre für den 34-Jährigen und elfeinhalb Jahre für den 54-Jährigen aus Buchholz.

Noch am Nachmittag werde aller Wahrscheinlichkeit nach das Urteil gesprochen, erklärte der Vorsitzende Richter nach den Plädoyers am Donnerstag. Es sei aber nicht vollkommen auszuschließen, dass das Gericht noch einmal in die Beweisaufnahme einsteigen müsse.

Verdächtige Gerüche hatten die Polizei im vergangenen Februar zu der Plantage in einer rund 1000 Quadratmeter großen Halle geführt. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft soll zuvor auch in einer Mühle im schleswig-holsteinischen Dassendorf Marihuana angebaut worden sein.

dpa


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