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Sandra Michel füllt im Geschäft «Edel-Unverpackt» Bohnen in einen Sack ab.

Sandra Michel füllt im Geschäft «Edel-Unverpackt» Bohnen in einen Sack ab. © S. Gollnow/Archiv

Gesellschaft

Unverpackte Lebensmittel rollen in die Dörfer

Ein Laden in Hannover will einen Bringdienst für Lebensmittel ohne Verpackung im Umland etablieren. Die Inhaberin von "Edel-Unverpackt", Sandra Michel, will ihre Kunden an der Haustür abklappern, aber auch auf Wochenmärkte gehen.

Hannover. In Unverpackt-Läden können Kunden Bio-Produkte aus Spendern in eigene Behälter füllen, damit soll Plastikmüll vermieden werden. Auch die Menge der Lebensmittel ist frei wählbar.

Das Geschäft "Edel-Unverpackt" war im Februar dieses Jahres das erste seiner Art in der Landeshauptstadt. Kurze Zeit später kam mit "Lola" ein weiteres dazu. Mit "Tara unverpackt" wird am 22. September das erste Unverpackt-Geschäft in Osnabrück aufmachen. Seit Anfang 2014 wurden in Deutschland rund 30 solcher Läden geöffnet.

Jährlich landen drei Millionen Tonnen Kunststoffverpackung deutschlandweit beim Endkunden im Müll, teilte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) mit. Lebensmittelverpackungen haben daran einen großen Anteil.

dpa


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