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Untersuchungen zu VW könnten sich länger hinziehen

Die Untersuchungen der Finanzaufsicht zum Handel mit VW-Aktien rund um den weltweiten Abgas-Skandal könnten sich noch lange hinziehen. "Wir wissen nicht, wann sie abgeschlossen sein werden", sagte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

Wolfsburg/Bonn. Es handle sich bei der Überprüfung nach wie vor um eine routinemäßige Untersuchung, die bei großen Kursschwankungen immer anstehe.

Zudem prüfe die Bafin, ob Volkswagen bei der Veröffentlichung des Abgas-Skandals entsprechend dem Aktiengesetz gehandelt habe, sagte die Sprecherin. Kritiker werfen VW vor, die Öffentlichkeit zu spät informiert zu haben. Nach Ansicht einiger Juristen hat sich der Konzern wegen einer Reihe von unterlassenen sowie unvollständigen Kapitalmarkt-Informationen gegenüber seinen Aktionären schadenersatzpflichtig gemacht. In Deutschland und in den USA drohen VW deshalb bereits Sammelklagen.

Seit dem Bekanntwerden der Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen ist der Kurs der VW-Vorzugsaktien eingebrochen. Zum Wochenbeginn sackten die Papiere an der Frankfurter Börse erneut ab - mit 86,36 Euro fielen sie zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren.

dpa


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