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Studierende der Georg-August-Universität in Göttingen.

Studierende der Georg-August-Universität in Göttingen. © Swen Pförtner/Archiv

Hochschulen

Unis müssen sich auf gefährdete Forscher einstellen

Viele gefährdete Forscher aus Kriegs- und Krisengebieten wollen an Hochschulen in Niedersachsen und Bremen arbeiten. "Bei einigen Professoren häufen sich zur Zeit Anfragen von Wissenschaftlern, die ihr Land verlassen möchten und eine Anstellung in Göttingen suchen - mit der Begründung, die Verhältnisse in ihrem Land seien unerträglich", sagt Hiltraud Casper-Hehne von der Universität Göttingen.

Göttingen. Auch bei der Alexander von Humboldt-Stiftung, die mit ihrer Philipp Schwartz-Initiative gefährdeten Forschern hierzulande den Einstieg in die Wissenschaft erleichtert, häufen sich die Bewerbungen. Bewarben sich auf die erste Ausschreibungsrunde im Jahr 2016 nur 62 Personen, so waren es in der aktuellen Runde 114 Antragsteller. Mittlerweile machen nicht mehr Syrer den Großteil der Bewerber aus, sondern Türken. Sozial- und Geisteswissenschaftler sind besonders häufig gefährdet, weil sie sich oft kritisch mit politisch relevanten Themen beschäftigen.

Die Förderung durch Stipendien ist für gefährdete Forscher unverzichtbar. Die ausländischen Bewerber haben aufgrund von Sprachbarrieren wenig Chancen gegen ihre deutschen Rivalen, wenn sie sich auf reguläre Stellen bewerben.

dpa


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