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Forschung

Uni Osnabrück will Fragen zur beruflichen Bildung erforschen

Eine neue Stiftungsprofessur an der Universität Osnabrück soll sich mit bislang kaum erforschten Fragen zur beruflichen Bildung beschäftigen. Im Unterschied zu den bestehenden Lehrstühlen in Deutschland gehe es nicht darum, Berufsschullehrer auszubilden, sondern gezielt Themen der Dualen Ausbildung in den Betrieben zu erforschen, sagte am Donnerstag Thomas Bals, Professor für Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität.

Osnabrück. Gestiftet wird die neue Professur vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie von deren Tochterunternehmen DIHK-Bildungs-GmbH.

Mit der Professur wolle die Wirtschaft darauf reagieren, dass immer mehr junge Menschen ein Studium anstreben und immer weniger eine berufliche Ausbildung, sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks. Inzwischen gebe es fast so viele Studien- wie Ausbildungsanfänger. "Der Fachkräftemangel betrifft weniger die Akademiker, sondern eher die betrieblich Qualifizierten." Die neue Professur solle die berufliche Bildung "zukunftsfest" machen.

Der Lehrstuhl werde von den Mitarbeiterstellen her so ausgestattet sein, dass er für "arrivierte Wissenschaftler" attraktiv sei, sagte Bals. Die Stelle werde international ausgeschrieben und von einer Berufungskommission besetzt.

dpa


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