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Niedersachsen Umweltministerin sieht Wattenmeer als Tabuzone für Windparks
Nachrichten Niedersachsen Umweltministerin sieht Wattenmeer als Tabuzone für Windparks
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12:23 17.05.2018
Das Wattenmeer vor der Hallig Süderoog bei Niedrigwasser. Quelle: Carsten Rehder/Archiv
Leeuwarden/Osnabrück

Die Energiewende solle naturverträglich gestaltet werden. Zugvögel oder Schweinswale sollten daher durch den Bau von Windparks möglichst wenig gestört werden, sagte die SPD-Politikerin der Zeitung.

Schulze vertritt die deutsche Delegation bei der 13. Trilateralen Regierungskonferenz zum Schutz des Wattenmeeres im niederländischen Leeuwarden. Bis Freitag wollen dort Regierungsvertreter und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden über die länderübergreifende Kooperation im Wattenmeer beraten.

Umweltverbände haben zu Beginn der Konferenz am Donnerstag mehr Anstrengungen zur Erhaltung des Wattenmeeres angemahnt. Der WWF drängte auf einen besseren Schutz von Brutvögeln, der Fischbestände und der Unterwasserwelt. Niedersächsische Verbände wie Bund und Nabu warnten vor weiteren Ausbaggerungen im Küstenbereich und vor der Vertiefung der Flüsse im Gebiet zwischen Ems und Elbe. Durch die Umlagerungen von Sand und Schlick werde das sensible Ökosystem bedroht. Der Umgang mit diesen Sedimenten müsse von den drei Ländern abgestimmt und ökologisch verträglich ausgerichtet werden.

dpa

In der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie laufen die Betriebe auf Hochtouren, finden aber kaum noch Fachkräfte. Die Auslastung der Firmen habe mit 89,9 Prozent den höchsten Wert seit zehn Jahren erreicht, teilte der Arbeitgeberverband Nordmetall in Zusammenarbeit mit weiteren Verbänden am Donnerstag in Hamburg mit.

17.05.2018

Wegen möglicher Felsabstürze ist die Verbindungsstraße B 83 im Landkreis Holzminden ab Freitag voraussichtlich für mehrere Monate gesperrt. Laut einer Sprecherin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln wird die im Wesertal gelegene Straße frühestens zum Jahresende und dann voraussichtlich zunächst nur halbseitig wieder freigegeben werden.

17.05.2018

Nach einem Feuer mit hohem Sachschaden in einem Bekleidungsdiscounter in Lüchow ermittelt die Polizei wegen schwerer Brandstiftung. Beamte prüfen auch Parallelen zu früheren Vorfällen.

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