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Das Grab des Malers Fritz Mackensen in Worpswede.

Das Grab des Malers Fritz Mackensen in Worpswede. © Carmen Jaspersen/Archiv

Kunst

Umstrittener Maler: 150. Geburtstag von Fritz Mackensen

allerdings nur verhalten. Der Grund: "Mackensen war zu anfällig für das Ideologische", sagte Katja Pourshirazi, die Leiterin des Bremer Overbeck-Museums. Mackensen hatte die Künstlerkolonie vor den Toren Bremens 1889 gegründet, am 8. April (Freitag) jährt sich sein Geburtstag zum 150. Mal.

Worpswede. Mackensen unterrichtete Malerinnen wie Paula Modersohn-Becker oder Clara Rilke-Westhoff. Zunächst selbst einer der vielversprechendsten Worpsweder Maler, sei er später steckengeblieben in der Verklärung von Motiven wie der stillenden Bäuerin, erklärte die Museumsleiterin. Nach 1933 vertrat Mackensen die nationalsozialistische Kunstauffassung.

Die wissenschaftliche Aufarbeitung seines Schaffens steckt noch in den Anfängen. Das Worpsweder Museum am Modersohn-Haus zeigt vom 8. April an eine Jubiläumsausstellung mit 17 hauseigenen Werken. Am 26. Juni beginnt im Overbeck-Museum die Ausstellung "Fritz Mackensen - Zum 150. Geburtstag". Pourshirazi stellt klar: "Wir wollen ihn weder anklagen noch reinwaschen."

dpa


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