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Übersee-Museum zeigt neu gestaltete «Amerika»-Ausstellung.

Übersee-Museum zeigt neu gestaltete «Amerika»-Ausstellung. © Markus Scholz/Archiv

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Übersee-Museum zeigt neu gestaltete "Amerika"-Ausstellung

Nach drei Jahren Arbeit hinter den Kulissen zeigt das Bremer Übersee-Museum ab Samstag seine ständige "Amerika"-Ausstellung in völlig neuer Form. Den Schwerpunkt der Schau bildet die Gegenwart auf dem Doppelkontinent.

Bremen. "Wir können das Amerika des 21. Jahrhunderts aber nur mit den Einwanderungswellen seit 1492 verstehen", sagte Museumsdirektorin Wiebke Ahrndt am Donnerstag.

Die Unterschiede zwischen Nord- und Lateinamerika in Politik, Wirtschaft und Kultur sowie die Macht der Religion seien Folgen des Zusammentreffens der Kulturen von Europäern und Ureinwohner. "Amerika ist von dem geprägt, was die Einwanderer im Gepäck hatten", sagte Ahrndt. Andererseits sei es keine Kopie Europas. 

Im Mittelpunkt der 1200 Quadratmeter großen Dauerausstellung stehen Menschen aus Nord- und Lateinamerika und ihre Lebensgeschichten, so wie die des Urenkels des Lakota-Häuptlings Sitting Bull, Ernie LaPointe. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören auch ein in Szene gesetzter lebensgroßer Bison sowie prächtige Karnevalskostüme aus Bolivien.

"Amerika" ist nach "Ozeanien", "Asien" und "Afrika" das letzte Segment, das seit 2001 im Museum neu gestaltet wurde. Der Umbau kostetet 2,5 Millionen Euro.

dpa


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