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Ein als Einbrecher verkleideter Mann simuliert einen Einbruch.

Ein als Einbrecher verkleideter Mann simuliert einen Einbruch. © Daniel Bockwoldt/Archiv

Kriminalität

Überregional agierende Einbrecherbande ausgehoben

Die Polizei hat in Göttingen und Mühlhausen (Thüringen) eine überregional agierende Einbrecherbande ausgehoben. Drei Männer im Alter von 21, 32 und 48 Jahren sitzen in Untersuchungshaft.

Göttingen/Mühlhausen. Zusammen mit einer 27 Jahre alten Frau sollen sie im großen Stil Einbrüche in Südniedersachsen, Nordhessen, dem nördlichen Thüringen und in den nordrhein-westfälischen Kreisen Paderborn und Höxter verübt haben. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Eine Sonderermittlungsgruppe der Polizei in Paderborn, in deren Bereich die Bande wiederholt agierte, war dem Quartett in monatelanger Arbeit auf die Spur gekommen. "Rund zwei Dutzend Taten können der Bande sicher nachgewiesen werden", sagte ein Sprecher. Das Quartett werde verdächtigt, eine Vielzahl weiterer Einbrüche begangen zu haben. Bei Hausdurchsuchungen wurden große Mengen Beute sichergestellt, darunter Schmuck, Armbanduhren, Handys und Handtaschen.

Ausgangspunkt der Raubzüge sei Göttingen gewesen, sagte der Paderborner Polizeisprecher. Entscheidend zur Identifizierung der Bande habe ein Blitzer-Foto beigetragen. Ein Bandenmitglied sei bei einer Tempoüberschreitung von einer stationären Anlage fotografiert worden. Der Mann agierte als Fahrer. Er setzte seine Komplizen an den Einbruchsorten ab, sammelte sie später wieder auf und fuhr zurück nach Göttingen. Die Verdächtigen wurden bereits Mitte April gefasst. Die Polizei hat aber erst jetzt darüber berichtet. 

dpa


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