Navigation:
Sozialministerin Cornelia Rundt spricht während einer Debatte.

Sozialministerin Cornelia Rundt spricht während einer Debatte. © Holger Hollemann/Archiv

Soziales

Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel für Bedürftige

Niedersachsen will sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden. Ein entsprechender Antrag von SPD und Grünen stieß am Mittwoch auf die Zustimmung aller Fraktionen.

Hannover. "Wenn sich Frauen Verhütungsmittel nicht oder nur schwer leisten können, versteht es sich von selbst, dass sich damit das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft erhöht", sagte Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD).

Derzeit werden die Kosten für empfängnisverhütende Mittel von den gesetzlichen Krankenkassen nur für Frauen bis zum 20. Lebensjahr übernommen. Danach müssen Sozialhilfe-Empfängerinnen Verhütungsmittel aus dem Regelsatz für Gesundheitspflege bestreiten. Dieser beträgt rund 17 Euro pro Monat. Auch die CDU-Abgeordnete Petra Joumaah sprach sich dafür aus, Frauen mit geringem Einkommen bei der Kostenübernahme für Verhütung zu unterstützen. "So ließen sich viele Schwangerschaftsabbrüche verhindern, die im Übrigen bezahlt werden." Sozialministerin Rundt bezeichnete diese geltenden Rechtslage als zynisch: "Es geht darum, dass Frauen gar nicht erst ungewollt schwanger werden."

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie