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Kriminalität

Überfälle auf Juweliere: Anklage fordert hohe Haftstrafen

Im Prozess um eine Serie von Raubüberfällen vor allem auf Juweliergeschäfte hat die Staatsanwaltschaft in Lüneburg lange Haftstrafen gefordert. Zwei 31 und 40 Jahre alte Hamburger hatten zu Beginn des Prozesses eingeräumt, Bargeld und Schmuck im Wert von mehr als 300 000 Euro erbeutet zu haben.

Lüneburg. Für den älteren der beiden Männer plädierte die Anklage im Landgericht auf 13 Jahre Haft und eine anschließende Unterbringung in einer Entzugseinrichtung, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Für den Jüngeren wurden 10 Jahre gefordert. Die Nebenklage schloss sich an, forderte aber für den Älteren Sicherungsverwahrung.

Die Männer überfielen nach Ansicht der Staatsanwaltschaft bis zur Festnahme im vergangenen Februar außer vier Juwelieren auch eine Spielhalle, einen Getränkemarkt und eine Bäckerei. Angestellte der Geschäfte wurden bedroht, gefesselt und geschlagen. Den Angeklagten wird unter anderem besonders schwerer Raub, gefährliche Körperverletzung und gemeinschädliche Sachbeschädigung zur Last gelegt.

Die Plädoyers der Verteidigung werden für den 30. September erwartet. Möglicherweise werde dann auch bereits das Urteil fallen, sagte der Gerichtssprecher.

dpa


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