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Kernkraftwerk Unterweser.

Kernkraftwerk Unterweser. © Ingo Wagner/Archiv

Atom

Über 1000 Einwendungen gegen Rückbau des KKW Unterweser

Gegen den geplanten Rückbau des Kernkraftwerkes Unterweser und den dortigen Bau eines Atommüll- Zwischenlagers sind über 1000 Einwendungen eingegangen. Das teilte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Dienstag zum Auftakt eines vermutlich mehrtägigen Erörterungstermins in Rodenkirchen mit.

Rodenkirchen.  Er sicherte den Bürgern und Initiativen zu, alle Bedenken, Anregungen und Stellungnahmen sorgfältig zu prüfen.

Es spreche vieles dafür, den Abbau des 2011 abgeschalteten Atomkraftwerkes in Stadland (Kreis Wesermarsch) nicht auf die nächste Generation zu verschieben. "Das Atomkraftwerk Unterweser wird sich nicht in Luft auflösen", sagte der Minister. Mit Blick auf die Rückbaukosten erklärte Wenzel, dass er "grob geschätzt" von einer Milliarde Euro ausgehe. "Das kann aber durchaus auch 50 Prozent mehr sein am Ende." Dies müsse man aber den Betreiber Eon fragen, der aus Wenzels Sicht für die Rückbau- und auch die Lagerkosten aufkommen muss.

dpa


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