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Die US-Regierung hat im Abgas-Skandal Klage gegen Volkswagen eingereicht.

Die US-Regierung hat im Abgas-Skandal Klage gegen Volkswagen eingereicht. © Friso Gentsch/Archiv

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USA werfen Volkswagen Irreführung und Halbwahrheiten vor

Im Skandal um manipulierte Abgaswerte gerät Volkswagen noch heftiger in die Bredouille: Das US-Justizministerium hat den Konzern wegen Betrugsvorwürfen und Verstößen gegen Umweltgesetze verklagt. Es droht schlimmstenfalls eine zweistellige Milliardenstrafe.

Washington/Wolfsburg. Im Abgasskandal bei Volkswagen werfen die USA dem Autobauer Tricks und Täuschung auch bei der Aufarbeitung der Affäre vor. "Die Bemühungen der Vereinigten Staaten, die Wahrheit über die Emissionsüberschreitungen und andere Ungereimtheiten zu erfahren (...), wurden behindert und gehemmt durch das Vorenthalten von Material und irreführende Informationen, die VW zur Verfügung gestellt hat", heißt es in der Klageschrift der US-Regierung, die das Justizministerium am Montagabend in Washington vorgelegt hatte. Die Vorwürfe zielen auf zwei Motorgrößen; mit 2,0 und 3,0 Liter Hubraum.

Der Konzern hatte den Einsatz von Manipulations-Software bereits 2015 eingeräumt. Die drohenden milliardenschweren Strafen staffeln sich nach verschiedenen Paragrafen, Modelljahren und Motorgrößen. Sie reichen teils bis zu knapp 40 000 Dollar (37 000 Euro) pro Wagen. Laut Anklage geht es um knapp 600 000 betroffene Fahrzeuge.

Ein VW-Konzernsprecher sagte am Dienstag, das Unternehmen sei in ständigem Austausch mit den Behörden. VW prüfe die Klage im Detail.

Die VW-Vorzugsaktie reagierte vormittags mit spürbaren Kursverlusten.

dpa


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