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VW erhält eine Fristverlängerung.

VW erhält eine Fristverlängerung. © P. Steffen/Archiv

Umweltverschmutzung

US-Richter verlängert Ultimatum im VW-Massenverfahren

Der VW-Konzern droht, ein Ultimatum im US-Rechtsstreit um manipulierte Abgaswerte zu verpassen. Kurz vor Ablauf der Frist steht die benötigte Einigung mit den US-Behörden weiter aus. Wie wird der zuständige Richter Charles Breyer reagieren?

San Francisco. Volkswagen erhält Aufschub im Mammut-Rechtsstreit um manipulierte Abgaswerte. "In Anbetracht der Fortschritte werde ich den Streitparteien Zeit bis zum nächsten Treffen geben", erklärte der für Hunderte Zivilklagen in den USA zuständige Richter Charles Breyer bei einer Anhörung am Donnerstag.

Breyer hatte dem deutschen Autohersteller und der US-Umweltbehörde EPA im Februar ein Ultimatum bis zum heutigen Donnerstag gesetzt. Er fordert eine definitive Antwort, ob eine Einigung auf einen Plan zur Umrüstung der etwa 580 000 Diesel möglich ist, die in den USA von der Affäre um manipulierte Emissionswerte betroffen sind.

Bislang haben VW und die EPA keine Lösung gefunden, doch beide sagten aus, dass sie deutliche Fortschritte gemacht hätten. Deshalb war Richter Breyer bereit, seine Frist zu verlängern. Bis zur nächsten Anhörung am 21. April müssten aber "spezifische und detaillierte" Pläne vorgelegt werden. Ansonsten werde das Gericht ernsthaft erwägen, bereits in diesem Sommer mit dem Prozess zu beginnen.

dpa


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