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Trittin weist Vorwürfe wegen Atomendlager-Gesprächen zurück

Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat Vorwürfe der niedersächsischen Landesregierung zurückgewiesen, seine Partei blockiere aus Wahlkampfgründen Atomendlager-Gespräche.

Osnabrück. "Mein Eindruck ist, dass CDU und FDP an so einer Einigung kein Interesse mehr haben", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Sonst hätte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) ohne Probleme im Sommer einen neuen Gesetzentwurf vorlegen können. Seit April bewegten sich Bundesregierung und niedersächsische Landesregierung beispielsweise bei den Sicherheitskriterien für ein Endlager "kein Stück", meinte Trittin. Das gelte auch für den Umgang mit dem Salzstock Gorleben.

Die Grünen wollen mit der Regierung nur bei Vorlage eines neuen Gesetzentwurfes weiter über eine bundesweite Atommüll-Endlagersuche verhandeln. 35 Jahre lang war Gorleben im Wendland die bundesweit einzige Option für ein Endlager. Da es dagegen massiven Widerstand gibt, soll es eine neue Suche geben.

dpa


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