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Ein Landwirt fährt mit seinem Trecker über einem Wirtschaftsweg.

Ein Landwirt fährt mit seinem Trecker über einem Wirtschaftsweg. © Carmen Jaspersen/Archiv

Kommunen

Treckermaut bringt Wardenburg weniger Geld ein als erwartet

Die neue Treckermaut in Wardenburg bringt der Gemeinde im Kreis Oldenburg weniger Geld ein als erwartet. Seit einem Jahr müssen Landwirte dort für ihre schweren Maschinen auf Straßen mit Gewichtsbeschränkung eine Maut zahlen - niedersachsenweit ist das einmalig.

Wardenburg. Betroffen sind rund 70 Wirtschaftswege mit zusammen rund 150 Kilometern.

Doch in die kommunale Kasse flossen dadurch 2015 gerade mal 25 000 Euro. "Das ist nur ein Viertel des erwarteten Betrages", sagte der Leiter des Amtes für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Frank Speckmann.

Die Behörde will das auf zwei Jahre angelegte Projekt dennoch 2016 fortsetzen und hofft auf höhere Einnahmen. Landvolk-Kreisvorsitzender Jürgen Seeger glaubt aber nicht, dass künftig mehr Geld in die Kasse der Gemeinde fließt. Die Einnahmen sollen vorrangig zur Sanierung der teils maroden Straßen eingesetzt werden. "Die Landwirte sehen nicht ein, dass sie dafür bezahlen sollen", sagte er. Seeger geht davon aus, dass noch weniger Bauern bereit sein werden, zu bezahlen.

dpa


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