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Drage

Toter aus Elbe ist vermisster Vater

Bei dem in Lauenburg aus der Elbe geborgenen Toten handelt es sich um den vermissten Familienvater aus Drage in Niedersachsen. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Freitag in Buchholz.

"Der Mann ist in der Elbe ertrunken", hieß es. "Fremdeinwirkung kann dabei ausgeschlossen werden." Nach dem Fund der Wasserleiche, die mit einem Betonklotz beschwert war, hofft die Polizei auf weitere Erkenntnisse zum Schicksal der Familie. Für die Ermittler wird ein erweiterter Suizid immer wahrscheinlicher. Die Suche nach der Ehefrau und der 12-jährigen Tochter wird fortgesetzt.

Vermutlich sei der 41-Jährige mit einem Fahrrad auf die Elbbrücke bei Lauenburg gefahren, habe das Rad in den Fluss geworfen und sei hinterhergesprungen, sagte Polizeisprecher Jan Krüger am Samstag. Bei dem Toten seien keinerlei Hinweise auf den Verbleib seiner zwei Jahre jüngeren Frau und der 12-jährigen Tochter gefunden worden. Hinweise auf das Geschehen erhoffen die Fahnder sich über das Fahrrad, das Einsatzkräfte ebenso wie den Toten am Freitag bei Lauenburg bargen. Dabei handelt es sich um ein unbekanntes Damenfahrrad, das nicht zum Haushalt der Familie gehört. Polizeitaucher und ein Sonarboot suchten am Samstag den Elbgrund rund um die Fundstelle weiter nach Spuren ab. 

Der Familienvater war Donnerstagmorgen vergangener Woche das letzte Mal lebend gesehen worden – er fuhr im grauen Dacia Sandero durch seinen Heimatort Drage. Seine Frau und seine Tochter hat seit Mittwoch vergangener Woche niemand mehr gesehen.


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