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Tödliches Ende eines Kneipenstreits: Angeklagter schweigt

Nach dem tödlichen Ende eines Kneipenstreits schweigt der wegen Mordes Angeklagte vor Gericht. Beim Prozessauftakt wollte sich der 56-Jährige nicht zu den Vorwürfen äußern, teilte eine Sprecherin des Landgerichts Braunschweig am Donnerstag mit.

Braunschweig. Das Verfahren werde mit der Vernehmung von Zeugen des Vorfalls in einer Gaststätte in Salzgitter fortgesetzt.

Dort soll der 56 Jahre alte Mann im Mai dieses Jahres mit einer Frau gestritten haben. Laut Anklageschrift soll er dabei mit etwa zwei Promille bereits stark betrunken gewesen sein. Der Mann wurde aufgefordert, die Kneipe zu verlassen. Kurze Zeit später soll er zurückgekehrt sein und nach einem Gast gesucht haben, der ihn zuvor geschubst hatte.

Nachdem er sich vergewissert habe, diesen Besucher gefunden zu haben, soll er ein Messer gezogen und dreimal zugestochen haben. Das Opfer wurde an der Niere, den Nierenkapseln und am Zwerchfell verletzt starb trotz einer Notoperation wenige Tage später. Für den Prozess sind bis Mitte Januar drei weitere Verhandlungstermine angesetzt.

dpa


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