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Prozesse

Tödlicher Fenstersturz aus 14. Stock: Kein Schadenersatz

Nach dem tödlichen Fenstersturz ihres Ehemannes aus dem Conti-Hochhaus hat eine Frau die Universität Hannover auf Schmerzensgeld und Schadenersatz verklagt. Die Hochschule habe ihre Verkehrssicherungspflichten verletzt und das Fenster im 14. Stock nicht ausreichend gesichert, begründete die Witwe.

Hannover. Wie das Landgericht Hannover mitteilte, wurde die Klage bereits am 29. Juli abgewiesen. Dieses Urteil wurde am Freitag bestätigt.

Das Fenster sei durch eine quer angebrachte Aluminiumschiene gesichert gewesen, argumentierten das Gericht. Hierdurch habe die Uni eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass das Fenster nicht geöffnet und die Fläche dahinter nicht betreten werden soll. Die Frau hatte insgesamt rund 30 800 Euro von der Hochschule gefordert. Sie machte Schmerzensgeldansprüche geltend und forderte Ersatz für die Bestattungskosten, die Zerstörung der Kamera sowie der Kleidung des Toten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig (AZ: 16 O 62/16)

dpa


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