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Ein Wolf.

Ein Wolf. © Julian Stratenschulte/Archiv

Tiere

Tod von Kurti: Naturschützer äußern Verständnis

Naturschützer haben ihr Bedauern über den Tod des verhaltensauffälligen Wolfes Kurti geäußert - aber auch Verständnis für die Entscheidung. Das Tier habe durch sein auffälliges Verhalten ein nicht mehr zu kalkulierendes Risiko für Menschen dargestellt, teilten die Naturschutzverbände IFAW, NABU und WWF am Donnerstag mit.

Berlin. Zuvor hatte das niedersächsische Umweltministerium bekanntgegeben, dass der Wolf mit der Kennung MT6 am Mittwochabend im Heidekreis abgeschossen worden war. Ursprünglich sollte das Tier in ein Gehege in Springe gebracht werden.

Erneute Vergrämungsversuche würden laut Experten nicht dazu führen, dass der Wolf sein Verhalten ändert. Daher sei die Tötung des Tieres für die Verbände nachvollziehbar. Die dauerhafte Rückkehr des Wolfs nach Deutschland sei nur mit der Akzeptanz der Bevölkerung möglich, betonten die Verbände. Es müsse daher vermieden werden, dass einzelne auffällige Wölfe die Akzeptanz der ganzen Art gefährdeten.

Als kritisch beurteilten die Naturschützer allerdings, dass nicht ausreichend untersucht worden sei, was das auffällige Verhalten des Tieres ausgelöst habe. Sie riefen zu intensiver Beobachtung des Munsteraner Rudels auf. Besonders gefährlich werde es, wenn Wölfe durch Menschen angefüttert würden. Zugleich betonten die Verbände: "Der Wolf ist eine in Deutschland streng geschützte Tierart. Jedes potenziell kritische Verhalten muss gesondert bewertet werden."

dpa


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