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Notfälle

Tod eines 17-Jährigen auf Malta rätselhaft: Organe fehlen

Fehlende Organe und mangelnde Kooperation: Knapp ein Jahr nach dem Tod eines 17-jährigen Oldenburgers auf Malta gibt der Fall den Ermittlern noch immer Rätsel auf.

Valetta/Oldenburg. Im Rahmen der Obduktion seien zwar keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gefunden worden, teilte Staatsanwalt Torben Tölle der dpa am Freitag mit. "Allerdings fehlten bei dem nach Deutschland überführten Leichnam eine Vielzahl von Organen", sagte Tölle. Ohne die Organe sei es nicht möglich, die Todesursache festzustellen.

In Malta gab es damals eine erste Obduktion. Dieser Bericht liegt in Deutschland aber nicht vor, hieß es vom Staatsanwalt. Schon im November sei ein Auskunftsersuchen versandt worden, um das Ergebnis der dortigen Obduktion, Todesermittlungen und den Verbleib der fehlenden Organe in Erfahrung zu bringen. "Eine Antwort auf dieses Ersuchen steht derzeit noch aus", teilte der Staatsanwalt weiter mit.

Die Leiche des Jungen war am 26. Juli 2016 in einer Felsspalte der Dingli-Klippen im Süden der Insel entdeckt worden. Der 17-Jährige hatte Tage zuvor ein Fahrrad geliehen und war verschwunden.

dpa


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