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Wirtschaft

Tickende Zeitbombe bedroht Niedersachsens Wirtschaftskraft

Niedersachsens Industrie hat laut einer Studie in den vergangenen 20 Jahren rund doppelt so viel Geld ins Ausland gesteckt wie in den Erhalt der Fabriken daheim.

Hannover. Schon seit dem Jahr 2004 drohe die Branche zwischen Harz und Küste den Anschluss zu verlieren, da der Wert von Anlagen, Ausrüstungen und Gebäuden daheim noch nicht einmal aufrechterhalten wird. "Es findet eine schleichende Aushöhlung des Kapitalstocks statt, da die getätigten Investitionen nicht ausreichen", hieß es in einer am Montag vorgelegten Analyse.

Erstellt hat sie das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) für den Arbeitgeberverband Niedersachsen-Metall. Alarmiert sind die Forscher, weil sich der Erfolg der niedersächsischen Industrie nicht von dem der bundesweiten Konkurrenz unterscheide. "Damit ist der rückläufige Kapitalstock nicht Ausdruck einer Unternehmensschwäche in Niedersachsen, sondern vielmehr der Ausdruck einer Schwäche des Standorts Niedersachsen", hält die Studie fest.

dpa


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