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Gebäude des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Gebäude des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. © Peter Steffen

Behörden

Teure Ruine? Bundesamt-Neubau seit Jahren ungenutzt

Bezugsfertig steht der Neubau des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit da - doch die neuen Bewohner haben sich nie blicken lassen. 200 Mitarbeiter der Behörde hätten ursprünglich schon 2012 in das Gebäude in Braunschweig einziehen sollen, doch sie kamen nicht.

Braunschweig. Der Grund: Die technischen Anforderungen haben sich im Laufe der Bauzeit verändert, nun müssen sie angepasst werden.

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) verlangt Aufklärung vom Bundesbauministerium. "Wir wollen wissen, ob es Baumängel oder Planungsfehler gibt und ob das Gebäude überhaupt benötigt wird, schließlich scheint die Behörde ja auch so arbeitsfähig zu sein", sagte Gerhard Lippert vom BdSt Niedersachsen und Bremen.

Detailarbeiten seien unter anderem bei der Kältetechnik und der Stromversorgung notwendig, erklärte ein Sprecher der Oberfinanzdirektion. Die "Braunschweiger Zeitung" hatte berichtet, dass für die Nacharbeiten 1,3 Millionen Euro nötig sind. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Bau auf 18,8 Millionen Euro. Lippert hofft auf konkrete Antworten bis zum Monatsende: "Zu vieles ist dort lange im Verborgenen geblieben." Das Bundesbauministerium kündigte an, den Bau im zweiten Quartal 2017 an das Bundesamt übergeben zu wollen.

dpa


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