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Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.

Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. © Holger Hollemann/Archiv

Bildung

Test soll Stärken von Flüchtlingskindern herausfinden

Mit einem neuen Verfahren sollen Leistungsstand und Potenziale von zugewanderten Schülern in Niedersachsen ermittelt werden. Der computergestützte Test wird zunächst an vier Schulen in der Region Hannover erprobt.

Lehrte. Ist die dreimonatige Pilotphase erfolgreich, soll das Verfahren landesweit eingeführt werden.

Es gehe darum, den Kindern passgenaue Lernangebote zu machen und sie bestmöglich zu fördern, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) beim Besuch des an dem Projekt beteiligten Gymnasiums Lehrte bei Hannover.

"Die Schulen haben Enormes geleistet, als sie in den vergangenen zwei Jahren viele Tausende Kinder und Jugendliche mit Fluchtgeschichte aufgenommen haben", betonte die SPD-Politikerin. Jetzt sei es an der Zeit, genau hinzusehen. "Welche Fähigkeiten und Kompetenzen bringen diese Kinder und Jugendlichen mit und wie können wir sie auf ihrem weiteren Schul- und Berufsweg möglichst gut begleiten?"

Das Verfahren "2P - Potenzial & Perspektive" wurde von einem Forschungsunternehmen entwickelt, seine Umsetzung wird vom Bund gefördert. Es wurde bereits in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erprobt. Analysiert werden der Lernstand in Deutsch, Mathematik und Englisch sowie Kompetenzen wie Konzentrationsfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen oder Problemlösungskompetenz.

dpa


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