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Teresa Enke kann aus Trauer keinen Fußball gucken

Teresa Enke, die Witwe von Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke, kann sich drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes immer noch keine Fußballspiele anschauen. Sie habe noch Kontakt zu einigen Spielern und zur Nationalmannschaft, sagte die 36-Jährige dem Magazin "Stern".

Hannover. "Ich gucke aber noch keinen Fußball, das ist zu schmerzlich. Hoffentlich kann ich irgendwann unbekümmert damit umgehen." Robert Enke war Torwart von Hannover 96 und von der Nationalmannschaft, er litt unter Depressionen und nahm sich im November 2009 das Leben.

Teresa Enke lebt heute mit Adoptivtochter Leila, 3, und zwei Hunden in Köln. Die Fahrten nach Hannover seien schwer für sie, sagte sie dem "Stern". Im Empede nahe der niedersächsischen Landeshauptstadt liegt das Grab von Robert Enke und Tochter Lara, die mit zwei Jahren an einem Herzfehler starb. "Hannover ist mit vielen schönen Erinnerungen verbunden, aber auch mit vielen traurigen. Pures Glück und tiefe Trauer vermischen sich", sagte die Vorsitzende der Robert Enke Stiftung, die Projekte für depressive Menschen und herzkranke Kinder unterstützt.

dpa


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