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Prozess

Taxifahrer-Mord: Anklage fordert zehn Jahre Haft

Wegen Mordes und versuchten Mordes an Taxifahrern hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Oldenburg zehn Jahre Haft für einen 20-Jährigen gefordert.

OLDENBURG. Die Anklagebehörde plädierte damit im Taxifahrer-Mordprozess auf die Höchststrafe nach dem Jugendstrafrecht. „Zusammenfassend bestehen für mich keine Zweifel an der Täterschaft des Angeklagten“, sagte Staatsanwalt Andreas Sommer.

Der junge Mann aus dem Kreis Wesermarsch soll im September 2009 einen 58 Jahre alten Taxifahrer erstochen und eine 61-Jährige lebensgefährlich verletzt haben. Die Verteidigung plädierte für eine mildere Strafe, legte sich jedoch nicht fest. Er sehe die Schuld für den Mord als nicht eindeutig erwiesen an, sagte Verteidiger Rüdiger Bibow.

Nach Auffassung der Ankläger ging der Beschuldigte bei den Verbrechen planvoll vor und war sich der Konsequenzen seiner Taten bewusst. Den Angriff auf die Taxifahrerin hatte der 20-Jährige gestanden. Die zweite Tat bestreitet er. Eine Psychiaterin und ein Jugendgerichtshelfer hatten die Anwendung des Jugendstrafrechts empfohlen, weil der junge Mann nicht die Reife eines Erwachsenen aufweise.

Das Urteil wird für Donnerstagnachmittag erwartet.


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