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Konflikte

Tausende wollen in Hannover gegen Terror im Irak demonstrieren

Jesidische und kurdische Gruppen haben für Samstag zu einer Großdemonstration gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) aufgerufen. Die Organisatoren erwarten in Hannover 10 000 bis 15 000 Teilnehmer aus ganz Deutschland.

Hannover. Der Protest richtet sich gegen die Angriffe auf Minderheiten im Nordirak.

"Wir wollen in Niedersachsen ein Zeichen setzen, weil sehr viele jesidische Kurden im Raum Hannover und Celle leben", sagte Veranstalter Yilmaz Kaba.

Bereits am vergangenen Samstag hatten mehrere tausend Jesiden und irakischstämmige Christen in Bielefeld gegen die Gräuel der IS-Extremisten demonstriert.

Die Bundeswehr startete am Freitag Hilfsflüge für vor IS-Kämpfern geflohene Menschen im Nordirak. Deutsche Waffenlieferungen an kurdische Einheiten oder die Regierungsarmee soll es zunächst nicht geben.

Weil dem Großteil der zuvor eingeschlossenen Jesiden inzwischen die Flucht aus dem Sindschar-Gebirge gelang, verwarf das US-Militär einen zunächst erwogenen groß angelegten Rettungseinsatz. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will am Wochenende in den Irak reisen, um sich dort ein Bild von der Lage zu machen.

dpa


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