Navigation:
Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) bei einer Sitzung.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) bei einer Sitzung. © Julian Stratenschulte

Gewerkschaften

Tausende Wanderarbeiter bei Beratungsstellen

Mehr als 3300 Menschen waren bislang in den vier Beratungsstellen für Wanderarbeiter in Niedersachsen. Vor allem Arbeitskräfte aus Osteuropa suchten dort Rat, heißt es beim Wirtschaftsministerium in Hannover.

Lüneburg/Hannover. "Ziel der Beratungsstellen ist es, die Rechte von Werkvertragsarbeitern zu schützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten", sagte Minister Olaf Lies (SPD) in Hannover. "Denn nur wer informiert wird und um seine Rechte weiß, wird seltener Opfer von Ausbeutung und betrügerischen Machenschaften." Missstände könnten so schneller öffentlich gemacht werden. "Allein schon die Existenz der Beratungsstellen zahlt sich aus", sagte Lies, der am Dienstag das Büro in Lüneburg besuchen wollte.

Niedersachsen habe als erstes Bundesland derartige Beratungsstellen für mobile Beschäftigte eingerichtet, betonte Lies. Die erste war 2013 in Oldenburg eingerichtet worden, es folgten Hannover, Braunschweig und Lüneburg. Vor allem Beschäftigte aus der Transport- und Logistikbranche sowie der Fleischindustrie würden sich melden, aber auch etwa Erntehelfer aus der Land- und Forstwirtschaft, sowie im Pflegebereich und dem Baugewerbe Beschäftigte.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie