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Hobbytaucher Klaus S.

Hobbytaucher Klaus S. © DLRG/Archiv

Kriminalität

Taucher und Angler finden Tresore und Waffen unter Wasser

Wer im Trüben fischt oder taucht, kann gelegentlich auf seltsame Dinge stoßen. Manchmal interessiert sich auch die Polizei für diese Fundstücke.

Rostrup/Braunschweig. Im Schlick niedersächsischer Gewässer schlummern Spuren alter Straftaten, die jetzt ein Rettungstaucher und ein Magnetangler zum Vorschein gebracht haben. Besonderen Spürsinn bewies ein Kommissar und Einsatztaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der im brackigen Wasser des Zwischenahner Meeres bei Rostrup einen gestohlenen Wandtresor entdeckte. Er lag nach Angaben der DLRG in etwa drei Meter Tiefe und wurde zufällig bei einem Übungstauchgang entdeckt.

Die örtliche Polizei, die den aufgebrochenen Safe am Mittwoch zur Untersuchung erhielt, ordnete ihn bereits einem Einbruch in einer Bad Zwischenahner Gaststätte zu. Im Innern lagen demnach noch Papiere, ein leeres Portemonnaie und ein altes Handy. Bargeld dagegen war nicht mehr vorhanden.

In Braunschweig fischte ein sogenannter Magnetangler allerlei Interessantes für die Polizei aus der Oker. Mit seinem starken Magneten holte er in der vergangenen Woche zunächst eine stark verrostete Schusswaffe an die Oberfläche, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Beim nächsten Angeln förderte er einen kleinen, gewaltsam geöffneten Tresor zu Tage. Beide Gegenstände übergab er der Polizei. Bei einer erneuten Angelaktion am Dienstag fand er mit seiner Angel einen Teleskopschlagstock, ein Bauteil einer weiteren Schusswaffe sowie die Rückwand des Tresors. Die Fahnder versuchen nun, die Herkunft der Gegenstände zu ermitteln.

dpa


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