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Tarifverhandlungen: Metallverband macht erstes Angebot

In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie für die Region Osnabrück-Emsland hat die Arbeitgeberseite am Montag ein erstes Angebot vorgelegt.

Osnabrück. Darin schlägt der Verband Niedersachsenmetall eine Lohnerhöhung von 0,9 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten vor. Zusätzlich soll es eine Einmalzahlung für die rund 16 000 Beschäftigten in der Region von rund 0,3 Prozent des aktuellen Lohns geben. Damit bleibt die Arbeitgeberseite deutlich unter den Forderungen der Gewerkschaften, die zuletzt fünf Prozent mehr Lohn gefordert hatten.

Entsprechend empört äußerte sich die Gewerkschaft IG-Metall über das nun vorliegende Angebot für die rund 16 000 Beschäftigten in der Region: "Das ist eine Respektlosigkeit gegenüber den Beschäftigten, die wir keinesfalls hinnehmen werden", teilte der Bezirksleiter der IG-Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Hartmut Meine, mit. Damit stellten die Arbeitgeber die Zeichen in Richtung massiver Konfrontation. "Dann werden sie Sturm ernten."

Das Angebot hatten die Industrieverbände am selben Tag bereits bei Verhandlungen in Duisburg für die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen unterbreitet. Der Tarifpolitische Vorstand der Arbeitgeber hatte sich am Montag vor den Verhandlungen darüber abgestimmt. Am Mittwoch dürfte darüber auch bei der zweiten Tarifrunde in Hannover verhandelt werden.

dpa


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