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Tätowier-Benefizparty: Angeklagte streitet Unterschlagung ab

Im Prozess um unterschlagene Spendengelder einer Tätowier-Benefizparty hat die angeklagte Studio-Betreiberin die Vorwürfe bestritten. Das sagte nach dem Prozessauftakt am Dienstag eine Sprecherin des Amtsgerichts Braunschweig.

Braunschweig. Die 39-Jährige soll rund 1100 Euro zu Unrecht behalten und knapp 40 Typisierungsproben von potenziellen Knochenmarkspendern vernichtet haben.

Die Frau hatte laut Anklage im August 2013 unter dem Motto "Stechen für ein Leben - gegen Leukämie" kostenlos in Braunschweig Tattoos gestochen und dafür Spenden für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) gesammelt. Sie habe die Vereinbarungen mit der DKMS eingehalten und die Proben auch abgeschickt, sagte die Frau nach Angaben des Gerichts. Der Ausgang des Prozesses gilt als offen. Eine Entlastungszeugin und der wichtigste Belastungszeuge seien wegen Krankheit nicht vor Gericht erschienen, sagte die Sprecherin. Ein Urteil wird am 1. September erwartet.

dpa


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