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Niedersachsen Suizidfälle beschäftigen Strafvollzug in Niedersachsen
Nachrichten Niedersachsen Suizidfälle beschäftigen Strafvollzug in Niedersachsen
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13:06 16.05.2018
Eine Tür wird in einem Gefängnistrakt abgeschlossen. Quelle: Marcus Führer/Archiv
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Hannover

Zugleich gab es im laufenden Jahr schon 16 Suizidversuche - genauso viele wie im gesamten Vorjahr, wie das Justizministerium am Mittwoch in Hannover mitteilte. Zuvor hatte die "Nordwest-Zeitung" berichtet. Leider gelinge es nicht immer, Suizide im Justizvollzug zu verhindern, sagte die Sprecherin. Selbstmorde seien in Gefängnissen im Schnitt häufiger als in der Gesamtbevölkerung. 2016 gab es in niedersächsischen Haftanstalten fünf Suizide und neun Versuche, 2015 brachten sich sechs Häftlinge um und 23 versuchten es.

Landtagsabgeordnete forderten, Konsequenzen aus dieser "erschreckenden Todesserie" in niedersächsischen Gefängnissen zu ziehen: "Das darf nicht passieren", sagte die Grünen-Fraktionschefin Anja Piel der Zeitung. Der Vorsitzende des Unterausschusses Justizvollzug, Sebastian Zinke, will die Vorgänge auf die Tagesordnung des Ausschusses setzen. "Der Staat ist dazu verpflichtet, Leben zu schützen. Gefangene müssen genauso viel wert sein wie andere Menschen", sagte Zinke dem Blatt. Er vermutet eine Ursache im fehlenden Personal in den Justizvollzugsanstalten.

dpa

Der Komiker Otto Waalkes (69) wäre ungern sein eigener Sohn. "Es ist ja nicht so einfach, das Kind eines Prominenten zu sein", sagte der Komiker der Deutschen Presse-Agentur.

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Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat für den Reformationstag als neuen Feiertag in Niedersachsen geworben. Das Land sei protestantisch geprägt und die Reformation nicht nur ein religiöses Ereignis, sondern auch eine wichtige kulturgeschichtliche Zäsur, sagte Weil am Mittwoch im Landtag in Hannover.

16.05.2018

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) lehnt unkonventionelles Fracking zur Erdgasgewinnung ab. Eine Änderung der Bundesgesetzgebung verbietet seit 2016 diese Art der Gasgewinnung in sogenannten unkonventionellen Lagerstätten wie Schiefer- oder Tongestein, zu wissenschaftlichen Zwecken darf es jedoch bundesweit vier Probebohrungen geben, wenn die betroffenen Bundesländer zustimmen.

16.05.2018
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